Warum bin ich eigentlich Deutscher?

22.04.2017 – 30.06.2017

eine Initiative der „Mittleren Zusammenarbeit“ – ein Projekt der Sammlung Haus N

Kuratiert von Ruben Schuster, widmet sich die Ausstellung der Frage unserer Nationalität, die mal banal, mal tiefgründig betrachtet werden kann. In wie weit beeinflusst die Nationalität unsere Identität? Und was macht mich eigentlich zum Deutschen? Ist es reiner Zufall, da ich nun mal hier geboren bin? Oder ist es vielmehr Sache der Einstellung? Reicht das unterstützen der Nationalmannschaft, das Pflegen der Sprache und gewisser Tugenden und Bräuche? Darüber hinaus, was bedeutet es eigentlich? Darf oder soll ich stolz auf die eigene Nationalität sein? Was trage ich dazu bei, dass Deutschland weltweit führende Wirtschaftskraft ist und mit zu den lebenswertesten Ländern gehört? Haftet die Nationalität unmittelbar an mir und dem was ich tue? Durch eine Auswahl an Werken aus zwei privaten, deutschen Kunstsammlungen lässt sich Ruben Schuster auf das Thema ein, und betrachtet diese, doch meist zunächst politisch aufgeladene Frage aus verschiedenen Blickwinkeln.

Die Ausstellung „warum bin ich eigentlich Deutscher“ ist eine Initiative der „Mittleren Zusammenarbeit“ – ein Projekt der Sammlung Haus N Kiel, diesmal in Zusammenarbeit mit der sammlung FIEDE.

Mit Arbeiten von Johan Andersson, Robert Barta, Robert Brambora, Thorsten Brinkmann, Rahel Bruns, Björn Dahlem, Olafur Eliasson, Ivan Grubanov, Henri Haake, Constantin Hartenstein, Sven Johne, Antonia Low, Mark Matthes, Okamoto Mitsuhiro, Olaf Nicolai Besen, Michael Sailstorfer, Timon Schmolling und Katja Strunz.